Der Vorstand , v.L.n.R.

 

Stefanie Götsch, Beisitzerin

Elke Jackels, 1. Kassiererin

Nicole Götsch, 2. Vorsitzende (Mama von Lina)

Lina, Testfahrerin

Detlef Jackels, 1. Vorsitzender

Was wir erreichen wollen

Im November 2016 wurde unsere Lina mit Spina Bifida und Hydrocephalus geboren. Eine von jährlich ca. 1.000 Geburten  mit SB/HC in Europa. Durch SB sind oftmals die Beine sehr stark eingeschränkt, viele sind ein Leben lang auf einen Rollstuhl angewiesen, die Versorgung mit einem Rollstuhl erfolgt meist erst ab einem Alter von 2 Jahren. Aber was ist mit der kindlichen Entwicklung, gesunde Kinder beginnen mit ca. 10 Monaten an zu krabbeln und bald folgen erste Gehversuche, Kinder entwickeln Neugierde, Entdecker-geist, trainieren ihre Muskeln und räumliches Sehen.

SB-Kids, aber auch jedes andere gehbehinderte Kleinkind, sind diese wichtigen Entwicklungsstufen so nicht möglich. Die Kinder liegen meist an einer Stelle, sitzen in einem Stuhl oder in einem "Rehabuggy". Sie können sich nicht selbst bewegen, können nicht eigenständig ihr zu hause erkunden, ja auch mal einen Schrank ausräumen, sie trainieren keine Muskeln und ihr Sehbereich ist meist auf die Decke oder einem festen Bereich beschränkt.

Was bewirkt ein Lina-Rolli, dass Kind wird mobil, es trainiert seine Rücken und Armmuskeln, es entwickelt Entdecker-geist und verbessert sein räumliches Sehen.

Von betroffenen Familien, die bereits einen Lina-Rolli haben, erfahren wir nur Positives, die Kinder wirken glücklicher und sind belebter.

Ein weiterer Vorteil ist das Erlernen von unterschiedlichen Manöver mit einem Rollstuhl, wenn die Kinder dann einen Rollstuhl durch die Krankenkasse erhalten, sind diese Manöver bereits verinnerlicht und der Umstieg geht schnell.

Ein Lina-Rolli kostet ca. € 110,- Materialkosten, jeder wird in Handarbeit zusammen gebaut, die Räder stammen von einem deutschen Unternehmen, die Kinderwagen herstellen, die Sitze sind in 2 Varianten verfügbar. Die betroffenen Familien zahlen nur die Versand/Verpackungskosten.

Ist das Kind einmal aus dem Rolli heraus gewachsen, gibt es 3 Möglichkeiten, 1. direkte Weitervermittlung an Hand unserer Warteliste, 2. Rücknahme durch uns und späterer Weitervermittlung, 3. Der Rolli geht an eine Einrichtung in Wohnortnähe der Familie (z.B. Kinderkrankenhaus)

Wir finanzieren dies alles aus Spenden, die Verwaltung, der Bau, die Absprachen mit den Familien, machen wir ehrenamtlich.

Dazu benötigen wir Spenden, jeder € zählt, auf Initiative einiger Eltern haben wir auch eine Rolli-Patenschaft im Angebot, wenn jemand die Materialkosten für einen Rolli übernimmt, wird dieser Rolli mit einem extra kleinem Schild versehen, wo der Rolli-Pate namentlich genannt wird. Dazu sendet der Pate uns eine Mail und wir bitten um Erlaubnis, den Namen zu veröffentlichen, natürlich gibt es bei Bedarf auch für jede eingezahlte Spende einen entsprechenden Spendennachweis.